frauen bewegen

Vorstand 2017 - 2020

Jolanda Welter Alker, Präsidentin

Fachmitarbeiterin ZEPRA

Als Mutter von zwei Kindern konnte ich nur dank eines guten sozialen Netzwerkes meiner Berufstätigkeit nachgehen. Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren durch die Einführung der Blockzeiten, mit Mittagstischen und familienexterner Betreuung um einiges verbessert. Es gibt aber immer noch viel zu tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Die Erfahrungen, die ich in meiner langjährigen beruflichen und politischen Arbeit machen durfte, fliessen auch in meine Vorstandstätigkeit ein. Nach drei Jahren Vorstandsarbeit bin ich am 1. September 2014 zur Präsidentin der Frauenzentrale St.Gallen gewählt worden. In dieser Funktion kann ich mich noch konzentrierter für die Anliegen der Frauen einsetzen und gleichzeitig mein soziales Engagement weiter ausbauen. 

Annette Nimzik, Vizepräsidentin

Global HR Manager IGP, Pulvertechnik AG, Wil

Wir brauchen heute mehr denn je Menschen, die die Welt aktiv gestalten, Verantwortung übernehmen und sich engagieren. Schon in der Schulzeit habe ich das gerne gemacht und bis heute übernehme ich in Beruf und Ehrenamt Verantwortung. In den letzten Jahren haben mich die vielen Schwierigkeiten, Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, die Frau in ihrer Erwerbsarbeit so erleben kann – von der (Un)vereinbarkeit von Beruf und Familie über Aufstiegshürden in Führungspositionen bis hin zu Lohnungleichheiten – dazu bewegt, mich für Frauen einzusetzen. Ich schätze es sehr, dass ich meine Erfahrungen und Kompetenzen für die Frauenzentrale einsetzen kann. Was mich dabei antreibt ist der Gedanke, dass es jeder Frau möglich sein sollte, sich selbstbestimmt, ohne Druck oder Zwang für das Lebensmodell zu entscheiden, das für sie das richtige ist. In der Frauenzentrale setzen sich Frauen mit unterschiedlichen politischen und weltanschaulichen Hintergründen aktiv für Frauenanliegen ein. Das stärkt die gegenseitige Solidarität, und damit leistet die Frauenzentrale auch einen bedeutsamen Beitrag für das Wohl der Gesellschaft. 

Dorothea Boesch-Pankow

lic. iur., pensionierte Kreisrichterin

Als Mutter von drei erwachsenen Kindern kenne ich die Bedürfnisse der Familien. Das Jus-Studium und der Wiedereinstieg ins Berufsleben haben mir gezeigt, wie schwierig es sein kann, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich habe aber auch erfahren, wie die Erwerbstätigkeit zu mehr Selbstwert führt und Unabhängigkeit bringt. Meine Tätigkeit als Präsidentin der Stiftung Frauenhaus St.Gallen zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, die Frauen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und ihre Anliegen zu unterstützen. Während meiner politischen Tätigkeit im Stadt- und Kantonsparlament habe ich mich vor allem für soziale und Umweltanliegen eingesetzt. Ich freue mich, mein Engagement und meine vielfältigen Erfahrungen in Familie, Beruf und Politik in die Arbeit der Frauenzentrale einbringen zu können.

Romana Giarrizzo

Personalfachfrau

Nach meinem Studium General Management mit Vertiefungsrichtung Human Resources an der FHS St.Gallen arbeite ich nun im HR-Bereich einer grossen Firma. Auf der Stellensuche direkt nach dem Studium wurde ich erstmals mit Chancenungleichheit konfrontiert. Dies stärkte mein Interesse, Gleichstellungsthemen auf den Tisch zu bringen und diese aktiv zu diskutieren. Meine Motivation für das Mitwirken im Vorstand der Frauenzentrale besteht darin, dass ich mich sehr für aktuelle Themen, die vor allem die junge Generation (ich bin Jahrgang 1993) betreffen, interessiere und engagiere.

Maya Grollimund Bühler

Senior Beraterin Gruppenkommunikation, Raiffeisen Schweiz, St.Gallen

Massnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? "Braucht es nicht", dachte ich während des Studiums. Doch heute, als Mutter von zwei Töchtern und als Kommunikationsberaterin in einem grossen Finanzdienstleistungsunternehmen weiss ich: Es braucht sie mehr denn je. Fakten wie Lohndifferenz oder ungenügende Angebote von Teilzeitmodellen in Kaderpositionen zeigen, dass wir immer noch weit entfernt sind von der tatsächlichen und gelebten Gleichstellung von Mann und Frau. Es braucht familienfreundliche und moderne Rahmenbedingungen, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Männer und Frauen sollen frei entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten möchten. Dies ist einer der Beweggründe, mich für die Frauenzentrale zu engagieren. Die Arbeit im Vorstand macht mir riesig Spass und ich freue mich, dass ich meine Erfahrungen und mein Know-how als Mutter und Berufsfrau einbringen kann. 

Hülya Ocak

Pensions- und Vorsorgeberaterin, Raiffeisenbank Goldach

Als Bankfachfrau und Finanzplanerin habe ich ein Flair für Zahlen. Aus diesem Grund bin ich in der Frauenzentrale St.Gallen für das Ressort Finanzen und Fonds zuständig. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder: eine Tochter Jahrgang 1996 und einen Sohn Jahrgang 1999. Mit viel organisatorischem Geschick konnte ich Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Die Zeit, als ich 50 % berufstätig war, habe ich für Weiterbildung genutzt. 2006 erlangte ich den eidg. Fachausweis zur Bankfachfrau und 2007 den eidg. Fachausweis für Finanzplanung. Heute arbeite ich bei der Raiffeisenbank Goldach als stellvertretende Leiterin Finanzberatung. In meiner Freizeit geniesse ich meine Familie, treibe etwas Sport und bin kreativ tätig. Ich fotografiere gerne und besuche auch mal einen Näh- oder Schmuckkurs. Freiwilligenengagement gehörte schon immer zu meinem Leben. Auch mein Arbeitgeber Raiffeisen unterstützt Volunteers sehr. Schon früh habe ich in Vereinen mitgewirkt und war Kassierin oder Revisorin. Dank diesen verschiedenen Aktivitäten verfüge ich über ein breites Netzwerk, das ich gerne in die Vorstandsarbeit der Frauenzentrale einzubringe.

Karin Roelli

Selbständige Geschäftsfrau in der Modebranche

Als überzeugte Familienfrau konnte ich mich um meine Familie herum sozial betätigen wie beispielsweise in der Kirche, in der Schulbibliothek und als Idem-Frau im Kinderspital. Seit einigen Jahren engagiere ich mich zudem für ein Schweizer Kinderdorf in Israel, welches mir sehr am Herzen liegt. Dank diesen verschiedenen Aktivitäten verfüge ich über ein interessantes Netzwerk. Gerne möchte ich mich für die Belange und Nöte von Frauen und Müttern einsetzen und vor allem auch für ein Miteinander von Frau und Mann. Ich freue mich, im Vorstand der Frauenzentrale zu arbeiten und hoffe, dass ich Einiges mitbewegen kann. 

Sandra Vetterli

Lehrerin, Supervisorin BSO, Mentorin

Ich bin Lehrerin in der Stadt St.Gallen, ausgebildete Supervisorin BSO, Mentorin an der PHSG und Mutter zweier heranwachsender Knaben. Bis vor kurzem war ich Gemeinderätin in Untereggen. All diese Tätigkeiten übe ich sehr gerne aus und empfinde sie als gegenseitige Bereicherung und Horizontöffnung. Als solches verstehe ich auch meine Arbeit im Vorstand der Frauenzentrale

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