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Steuererklärung

Nicht jede Person ist steuerpflichtig
Grundsätzlich ist das Ausfüllen einer Steuererklärung erst ab 18 Jahren erforderlich. Nichterwerbstätige können ihr Steuerformular mit der Unterschrift und einem Vermerk (beispielsweise "im Studium bis zum Jahr xy") zurücksenden.

Die richtige Vorbereitung
Alle erforderlichen Unterlagen sollen griffbereit sind. Dazu gehören die letzten Bankjahresbelege inklusive Wertschriftenverzeichnisse, Dividendengutschriften und Käufe und Verkäufe von Wertschriften, Einzahlungen für die dritte Säule sowie die Kopie des Lohnausweises. Auch eventuelle Belege für die berufliche Weiterbildung legt man bereits im Laufe des Jahres in eine Mappe.

Zuerst die Zusatzblätter
Es ist von Vorteil, wenn man zuerst das Formular "Wertschriftenverzeichnis" bearbeitet. Haus- oder Wohnungseigentümer füllen anschliessend das Formular "Einkommen und Steuerwerte von Liegenschaften im Privatvermögen" aus. Dann folgen die Formulare zu den Gewinnungs- und den übrigen Berufsauslagen, den Krankheitskosten, den Umschulungs- und Weiterbildungskosten sowie das Schuldenverzeichnis.

Beiträge abziehen
Abzugsfähig sind nebst den Pendlerkosten, Kosten für die auswärtige Verpflegung am Arbeitsplatz sowie Krankheits-, höhere Unfall- und Invaliditäts- oder Weiterbildungskosten und teilweise auch Investitionen in die eigene Immobilie.

Die Unterschrift nicht vergessen
Nachdem die Angaben in den Formularen kontrolliert wurden, können sie definitiv in das Originalformular "Steuerklärung" übertragen werden. Wenn alle Formulare unterschrieben sind, müssen sie zusammen mit den Kopien von Quittungen oder Bestätigungen der Steuerbehörde zugesandt werden. Beachten Sie die Eingabefrist!

Das wird teuer
Wer die Steuerklärung nicht selbst ausfüllt oder unvollständig einreicht, wird von der Behörde ermahnt. Eine Busse ist nicht ausgeschlossen. In solchen Fällen erfolgt die Veranlagung nach Ermessen der Steuerbehörde. Sie bezieht sich dabei auf frühere Steuerklärungen oder schätzt den Steuerbetrag aufgrund einer Annahme Ihrer Lebensumstände ein. In den meisten Fällen fährt man mit dieser Veranlagung schlechter. Immerhin wird eine Rekursmöglichkeit gewährt.

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